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Forum „Sotschi-Dialog“ das Konzert des großen Jazzpianisten Daniel Kramer

Forum „Sotschi-Dialog“ das Konzert des großen Jazzpianisten Daniel Kramer

Daniel Kramer ist ein einzigartiger Vertreter des russischen Jazz, ein vielseitiger Pianist und Arrangeur, der eine Vielzahl von Stilen feinfühlt.

Als seine „Visitenkarte“ gelten die sogenannten „Jazz Games“. So lädt Daniel Kramer zum Beispiel seit einigen Jahren seine Kolleginnen und Kollegen in der Jazzwerkstatt zum gemeinsamen Musizieren ein und verwandelt diese Konzerte in spannende „Duelle“ oder faszinierende Diskussionen zu einem bestimmten musikalischen Thema:

„Die „Jazz Games" sind mein „Label", erklärt der Künstler. - Dieser Name wurde schon vor langer Zeit geboren, und er wurde aus einem bestimmten Grund geboren. Ich bin ja kein Jazzer, sondern ein Mensch aus verschiedenen Welten – ich spiele Klassik, Jazz, Rock, Funk, ein bisschen Blues, man kann es nicht als reinen Jazz bezeichnen. Ich betrachte es einfach als Musik. Aber das Label „Musiker“ gibt es nicht, und das Publikum wird sicher jeden bewerten, sortieren und einordnen. Ich mache alles, was ich kann, und ich versuche, es so zu machen, dass der Jazz nicht nur eine Unterhaltungskunst ist, sondern einen tieferen Sinn bekommt. Andererseits ist der Jazz im Vergleich zur Klassik (mit ihrer jahrhundertelangen Geschichte) noch jung, er ist eine etwas kindliche Kunst, er muss noch erwachsen werden. Ich spiele ihn also in gewisser Weise, aber ich spiele ihn sehr ernsthaft und versuche, den Jazz auf einer anderen Ebene zu präsentieren – einerseits spiele ich ihn so, wie ihn ein ernsthafter Akademiker sieht, und andererseits spiele ich ihn als Jazzer und als Musiker, der dazu neigt, Genres und Stile zu synthetisieren.“

Der Musiker unternimmt ausgedehnte Auslandstourneen, sowohl als reiner Jazzmusiker als auch als Solist in Konzerten von Symphonieorchestern. Er spielt mit vielen europäischen Künstlerinnen und Künstlern und Ensembles und nimmt an Jazz- und akademischen Festivals wie Münchner Klaviersommer (Deutschland), Manly Jazz Festival (Australien), European Jazz Festival (Spanien), Baltic Jazz Festival (Finnland) Foire de Paris (Frankreich) teil. Dieses Mal wird er seine aufregenden Jazz-Rhythmen in einer der europäischen Kulturhauptstädte, Wien (Österreich), mit Unterstützung des österreichisch-russischen Forums „Sotschi-Dialog“ spielen.

Auf dem Wiener Programm steht Daria Chernakova (Kontrabass), eine gefragte Musikerin in der russischen Jazzszene. Im Jahr 2015 schloss sie ihr Studium am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium in der akademischen Kontrabassklasse von Rustem Gabdullin, dem Volkskünstler Russlands, ab.

Die renommierteste amerikanische Publikation DownBeat hebt Darias brillante Beherrschung der akademischen Musiktechniken, ihre rhythmische Flexibilität und ihr Improvisationstalent hervor.

Sie trat mit amerikanischen Jazzern beim Lionell Hampton Festival und bei den berühmten Jazz Alley Clubs (Seattle, USA), Smalls (New York, USA), Blue Note (Rio de Janeiro, Brasilien), JazzB (Sao Paulo, Brasilien) Café com letras (Belo Horizonte, Brasilien) auf. Sie nahm an Tourneen in Russland, Europa, den USA und Brasilien als Mitglied der Ensembles von Alex Sipiagin, Vincent Herring, John Marshall, Robert Anchipolovskiy, Eric Alexander, Daniel Marques teil und spielte mit Weltstars des Jazz zusammen wie: Randy Brecker, Jerry Bergonzi, Victor Lewis, Marcos Valle, Conrad Herwig, Gregory Hutchinson, Will Vinson, Grant Stewart, Gil Goldstein, Ari Hoenig, Celso Fonseca, André Marques und vielen anderen.

Das Konzert mit russischen Jazzstars wird von Aigerim Tutova (Kasachstan) eröffnet, einer Finalistin zahlreicher internationaler Musikfestivals und Wettbewerbe. Aigerim hat eine beidseitige Schallempfindungsschwerhörigkeit vierten Grades. Trotzdem hat sie erfolgreich das allgemeinbildende Gymnasium absolviert, einen Master-Abschluss in „Defektologe – Gebärdensprachpädagoge“ an der Nationalen Pädagogischen Universität Kasachstan, die nach Abay benannt ist, erworben und arbeitet jetzt als Gebärdensprachpädagogin am Nationalen Wissenschaftlichen und Praktischen Zentrum für die Entwicklung der Sonder- und Integrationspädagogik. Aigerims größte Leidenschaft neben ihrer Arbeit ist der Gesang. Sie singt auf Russisch, Kasachisch und Englisch. Ihre Lieblingsmusikrichtung ist Jazz. Aigerim hört dank Cochlea-Implantaten von MED-EL, einem österreichischen Unternehmen, das im Bereich der Hörrehabilitation technologisch führend ist, einem der ständigen Partner des Forums.

*Das Forum „Sotschi-Dialog“ ist eine Plattform für die Errichtung und Entwicklung direkter Kontakte zwischen Vertretenden der Zivilgesellschaften Österreichs und Russlands. Die Mission des Forums besteht darin, den Meinungs- und Ideenaustausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern und prominenten Persönlichkeiten verschiedener Bereiche des öffentlichen Lebens zu fördern: Kultur, Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport und viele andere, sowie die am meisten nachgefragten Projekte, die eine Lösung für die Probleme der Gesellschaft bieten, zu verwirklichen.

 

Über MED-EL

MED-EL ist ein Technologieführer im Bereich der Hörwiederherstellung. Das private österreichische Unternehmen wurde von der Wissenschaftlerin Ingeborg Hochmayr und dem Wissenschaftler Erwin Hochmayr gegründet, deren bahnbrechende Forschung zur Erfindung des weltweit ersten mikroelektronischen Mehrkanal-Cochlea-Implantats führte, das 1977 erfolgreich implantiert wurde und die Grundlage für das bildete, was heute als modernes KI bekannt ist. Das Unternehmen führt weltweit zahlreiche soziale Projekte durch, die darauf abzielen, Menschen mit Hörbehinderung zu unterstützen und zu rehabilitieren.