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Kultur als vereinigende Kraft Europas

Kultur als vereinigende Kraft Europas

In der Region Krasnodar fand die Sitzung des deutsch-russischen Zivilgesellschaftsforums „Petersburger Dialog“ statt.

Der Ko-Vorsitzende des Forums „Sotschi-Dialog“ A.A.Fursenko nahm an der Sitzung teil und hielt eine Rede vor den Teilnehmern des Forums. Die Diskussionsrunde war dem Thema „Kultur als Bindungskraft Europas“ gewidmet.

A.A.Fursenko betonte die Bedeutung der Kultur für die Wirtschaft und sprach über die Kultur als gerade diejenige stabile Grundlage, auf der verschiedene Veränderungen und Reformationen möglich seien.

Heute, wenn die Parolen über offene Grenzen und globale Zusammenarbeit lauter als je zuvor sind, wird die Kultur wieder zu der wichtigsten oder sogar zur einzigen Brücke, über die man neue Beziehungen aufbauen oder alte Bindungen wiederherstellen kann.

So wurde 1998 nach einer langen Geschichte voller Höhen und Tiefen der österreichisch-russischen Beziehungen ein bilaterales Abkommen über kulturelle Zusammenarbeit geschlossen, auf deren Grundlage eine Reihe von Programmen in dem Bereich Kultur und Kunst umgesetzt werden, sowie die Kontakte zwischen Theater- und Musikgruppen, Museen, Bibliotheken und Universitäten gepflegt werden.

Seitdem sind mehr als 20 Jahre vergangen, und die Ergebnisse dieser Vereinbarung werden heute sichtbar.

2013-2015 verliefen zum ersten Mal in der Geschichte der bilateralen Beziehungen die Österreichische Kultursaison in Russland und die Russische Kultursaison in Österreich.

Auf den Moskauer Theaterbühnen wurden Stücke von den besten österreichischen Theatern aufgeführt und zwar die vom Schauspielhaus, vom Wiener Burgtheater und von der Drachengasse.

In Moskau und in anderen Städten fanden Musik- und Filmfestivals statt.

Einer der Höhepunkte der Saison war die Ausstellung der französischen Meister aus dem Albertina Museum, die in dem Staatlichen Museum für Bildende Künste A. S. Puschkin veranstaltet wurde. In Wien wurden wiederum die Ausstellungen über Fabergé aus den Museen des Moskauer Kreml sowie die Ausstellung über die russische Kunst "Silver Age - Russische Kunst in Wien um 1900" im Schloss Belvedere veranstaltet.

Russland hat wie Österreich einen enormen Beitrag zur Kultur Europas und der Welt geleistet - und dies gilt insbesondere für die klassische Musik. Die Prominenten der Musikszene wie Dirigente W.I. Fedossejew, W.M. Jurowski, W.A. Gergijew veranstalten regelmäßig Konzerte in Wien sowie in Moskau und St Petersburg. Von Jahr zu Jahr zieht die russische Seite Ressourcen für die Organisation des legendären Festivals des klassischen Musik, das jeden Sommer in der Heimat von Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg stattfindet. 2020 ist das Jubiläumsjahr der Salzburger Festspiele (das Festival jährt sich zum 100. Mal). Der “Sotschi-Dialog” wird eine Sitzung des Koordinationsausschusses am Rande der Festspiele abhalten.

Das Forum „Sotschi Dialog“ lenkt einen besonderen Akzent auf die kulturellen Bindungen zwischen Russland und Österreich. Christoph Leitl, österreichischer Ko-Vorsitzender des Forums, betonte im Juni, die Kultur sei eine eine von drei Säulen, auf die sich der „Sotschi-Dialog“ stütz.

So nahm die Delegation der Studenten aus dem „Sotschi-Dialog“ an einer der Sessionen Teil, die im Rahmen der internationalen Messe für zeitgenössische Kunst viennacontemporary organisiert wurde.

Übersetzung aus dem Russischen: Kunizheva Daniela