Das Direktorium der Salzburger Festspiele stellt das verkürzte Programm vor.
Tolle Nachricht für die Musik- und Theaterwelt – am 1. August beginnen die 100. Salzburger Festspiele. Obwohl heuer in verkürzter Form – von den ursprünglich geplanten 200 Veranstaltungen an 44 Tagen, können immerhin über die Hälfte an 30 Festtagen stattfinden. Alleine die Tatsache, dass es heuer gespielt wird, ist ein starkes Zeichen der Kultur und des kulturellen Zusammenhalts in den schwierigen Zeiten.
Im Sinne der Schutzmaßnahmen bleiben im Programm nur die Veranstaltungen ohne Pausen, zudem werden die Plätze grundsätzlich nur im Schachbrettmuster belegt. Die großen Produktionen – „Don Giovanni“ von Romeo Castellucci mit Stardirigent Teodor Currentzis und „Boris Godunov“ werden erst 2021 nachgeholt. Die Festspiele haben auch heuer einige Überraschungen für das Publikum. Im Programm sind die klingendsten Namen der Opernwelt – Evegeny Kisin, Daniil Trifonov, Grigory Sokolov. Die Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler hat mehrmals betont, dass ohne die russischen Künstler würden die Festspiele so ein hohes Niveau nicht erreichen.
Die Durchführung der Salzburger Festspiele angesichts der heurigen Situation ist dank der Präsidentin Helga Rabl-Stadler, die auch Mitgliedern des Steering Commitees des russisch-österreichischen zivilgesellschaftlichen Forums „Sotschi-Dialog“ ist, dem Intendant Markus Hinterhäuser und dem kaufmännischen Direktor Lukas Crepaz zur Realität geworden. Das Direktorium der Festspiele versichert, dass alle Veranstaltungen, die heuer wegen CoV-Krise ausfallen, nächstes Jahr nachgeholt werden. Erfreuliche Nachricht für alle Freunde und Kenner der Salzburger Festspiele, denn die Jubiläumsfeierlichkeiten über mehrere Monate getreckt wird.
Zusatzunterlagen:
- Herunterladen in PDF: "Zusatzunterlagen. Aktuellen Programm der Salzburger Festspiele"