Am 3.März hielt Maria Matweewa, Direktorin des österreichisch-russischen zivilgesellschaftlichen Forums «Sotschi-Dialog», einen Vortrag für die Studenten der RGGU-Universität zum Thema „Internationale Zusammenarbeit während der COVID-19-Pandemie: Neue Herausforderungen und Chancen, erworbene Erfahrungen». Maria Matweewa sprach über die internationale Zusammenarbeit der beiden Länder in solchen Bereichen wie Kultur, Sport, Geschichte, Wissenschaft und Bildung in Zeiten der Pandemie.
Wegen der Pandemie stellte sich vor der Leitung des Forums die Frage, ob es möglich ist, Geschäftsbeziehungen unter der Bedingung geschlossener Grenzen aufrechtzuerhalten.„Anfangs hatten wir Zweifel bezüglich dieser Frage. Zusammenfassend kann ich jedoch sagen, dass wir an unserer Wirksamkeit nicht verloren haben. Das Forum hat aktiv Veranstaltungen im Remote-Modus gehalten“, sagte Maria Matweewa. Insbesondere fand im Jahr 2020 die groß angelegte eSport-Veranstaltung des Sotschi-Dialogs in der Disziplin FIFA20 #dialogecup2020 statt. An dem Online-Turnier nahmen mehr als 150 Spieler teil.Außerdem hat der Sotschi-Dialog einen Vorlesungskurs #stayhomewiththesochidialogue zur Kultur Österreichs von führenden Dozenten Russlands erstellt. Der Kurs ist in mehrere Module unterteilt: Musik, Film, Kunst und Philosophie. «Wir planen, den Vorlesungskurs nach der Öffnung der Grenzen fortzusetzen, aber wir werden daran zusammen mit der RGGU-Universität arbeiten», betonte Maria Matweewa.Während des Treffens haben die Studenten großes Interesse an den Aktivitäten des österreichisch-russischen Forums gezeigt, nämlich an den Plänen des Sotschi-Dialogs im Bereich der Jugendzusammenarbeit.Darüber hinaus stellten die Studenten Fragen bezüglich der künftigen Aktivitäten des Forums im Online-Modus. „Gäbe es keine Pandemie, würden wir die Durchführung von Online-Veranstaltungen kaum bedenken. Jetzt kann ich mit Zuversicht sagen, dass Vollzeit-Veranstaltungen immer lokal sind. Online-Veranstaltungen sind für alle», hob Maria Matweewa hervor.