Am 26. Juni fand das III. Internationale Jugend-Kernkraftforum „Obninsk NEW 2025“ im Obninsker Institut für Atomenergie der Nationalen Forschungsuniversität für Kerntechnik „MIFI“statt. Das Hauptthema in diesem Jahr war: „Träume und erschaffe die Zukunft der globalen Atomindustrie!“. Das österreichisch-russische zivilgesellschaftliche Forum „Sotschi-Dialog“ nahm ebenfalls an einer der Diskussionen teil: „Obninsk Tech: Partnerschaft schafft Chancen“.
Obninsk NEW 2025 ist eine zweiwöchige Reihe von Bildungsveranstaltungen für junge Menschen aus verschiedenen Ländern, die sich für eine Karriere in der Atomindustrie entschieden haben. Die Veranstaltungen finden in diesem Jahr vom 23. Juni bis zum 6. Juli statt.
Die zentrale Veranstaltung von Obninsk NEW war das Internationale Jugend-Kernkraftforum, das am 26. Juni stattfand - an diesem Tag wurde 1954 in Obninsk das erste Kernkraftwerk der Welt in Betrieb genommen. In diesem Jahr findet das Forum im Rahmen des Veranstaltungsprogramms zum 80-jährigen Bestehen der russischen Atomindustrie statt.
Das Hauptthema der Tagung waren Nukleartechnologien, denn es geht längst nicht mehr nur um Energie. Sie werden aktiv in der Medizin, im Verkehr, in der Landwirtschaft, im Weltraum, bei der Wasserreinigung und -einsparung und in anderen Bereichen eingesetzt. Hinter jeder dieser Anwendungen steht eine Zusammenarbeit: Staat, Wirtschaft, Universitäten, internationale Partner - alle spielen ihre Rolle bei der Entwicklung der Industrie.
Ein anschauliches Beispiel für eine solche Zusammenarbeit ist das internationale Projekt Obninsk Tech, das zu einem Anziehungspunkt für StudentInnen, LehrerInnen, WissenschaftlerInnen und Unternehmen aus der ganzen Welt geworden ist. Es ist nicht nur ein Bildungszentrum, sondern eine echte Plattform für den Berufseinstieg und die Einbindung in globale Nuklearprojekte.
Eine der Rednerinnen bei der Sitzung „Obninsk Tech: Partnerschaft schafft Chancen“ war Maria Matweewa, Direktorin des österreichisch-russischen zivilgesellschaftlichen Forums „Sotschi-Dialog“. In ihrer Rede betonte sie die Bedeutung internationaler Partnerschaften und des Austauschs von Wissen und Erfahrung in der Wissenschaft und teilte ihre Erfahrungen und ihre Bereitschaft, diese gemeinsam auf die Nuklearindustrie zu übertragen.
Während der Veranstaltung diskutierten die Teilnehmenden auch über die Möglichkeiten, die die Teilnahme an Obninsk Tech für StudentInnen und junge Fachleute bietet, über die Rolle von Partnerschaften bei der Entwicklung der Nuklearindustrie - von der lokalen bis zur globalen Ebene - sowie über die Vorteile der Teilnahme an russischen Projekten für internationale StudentInnen und die Möglichkeiten für die wissenschaftliche und berufliche Entwicklung.
Weitere Informationen über das Forum, die Sitzungen und die Teilnehmenden finden Sie unter folgendem Link: https://impact-mission.org/ru/solutions/obninsk-new-2025/