Vom 25. bis 27. September besuchten Studierende russischer Universitäten die int. Messe für zeitgenössische Kunst Viennacontemporary. Der Besuch erfolgte auf Einladung von Dmitrij Aksenov und wurde durch die Unterstützung des russisch-österreichischen zivilgesellschaftlichen Forums „Sotschi-Dialog“ ermöglicht. An dieser Besucherreise nahmen Studierende von verschiedenen Universitäten teil: Moskauer Institut für int. Beziehung (MGIMO), Moskauer Stroganow-Akademie für Industrie und Kunst, Moskauer Tschaikowski-Konservatorium, Moskauer Architekturinstitut und Moskauer Jurüstische Kutafin-Akademie.
Im Rahmen der Messe fand die Konferenz „Culture 5.0“ statt, die der Integration der Kunst in Wissenschaft, Business und Politik gewidmet wurde. Ideenaustausch, Suche nach Wegen für fruchtbare Zusammenarbeit, Entwicklung von neuen Formaten der branchenübergreifenden Kooperation, Anziehung von Investoren und Mäzen – das waren nur einige Ziele der Veranstalter und Teilnehmer. Russische Studierende nahmen an der CultTech Lab Vienna-Sitzung teil. „Im Mittelpunkt der Sitzung stand Integration von neuen Technologien in die Kunst. Die gegenseitige Durchdringung dieser zwei scheinbar schwer zu vereinbarenden Realien unseres Lebens ist zum Diskussionshauptthema geworden. Die Einbeziehung der Technologien in alle Bereiche unseres Alltages ist schon ein unwiderruflicher Prozess, früher oder später wird die Kunst Einfluss dieser Tendenz in sich selbst auch spüren. Österreich ist heutzutage ein Zentrum, wo Technologien im Bereich Kunst geschaffen werden“, teilt ihre Eindrücke Studentin Sofia Kurenkowa mit.
Bei der CultTech Lab Vienna-Sitzung wurden auch innovative Pilotprojekte Konzerthaus und Enhancing Artistic Innovation vorgestellt. Ihr Ziel ist, bestehende Mittel zum Kartenverkauf zu verbessern und zu modernisieren, neue Kunden zu gewinnen, verschiedene Kulturplattformen zu besuchen und mit den Zuschauerinnen und Zuschauern zusammenzuwirken. Studentin Aleksandra Melnikowa sprach mit den Vertretern von dem Projekt Cryptotickets und teilt ihre Eindrücke mit: „Auf die Idee, eine Datenbank zum Kartenverkauf online einzusetzen, ist man auch in Moskau gekommen, denn es gibt in Russland nichts Ähnliches. Dieses Projekt entwickelt sich schon seit fünf Jahren und hat in den letzten Jahren ein neues europäisches Niveau erreicht“.