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Viertes Eurasisches Frauenforum

Viertes Eurasisches Frauenforum

Elisabeth Heresch, österreichische Übersetzerin, Publizistin und Autorin von Büchern über Geschichte und Kultur Russlands, nahm an einer Sitzung im Rahmen des Vierten Eurasischen Frauenforums zum Thema "Frauen in der Wissenschaft – Anführerinnen im wissenschaftlichen und pädagogischen Bereich" teil.

Das Eurasische Frauenforum ist eine maßgebliche internationale Plattform für den Dialog und Meinungsaustausch von Führerinnen aus allen Kontinenten über gemeinsame Lösungen für aktuelle Fragen der internationalen Zusammenarbeit, der nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung, der Entwicklung neuer Technologien, der Gewährleistung eines gesunden Lebensstils und der ökologischen Sicherheit sowie der Förderung sozialer Wohltätigkeitsprojekte. Das Forum wird vom Föderationsrat und der Interparlamentarischen Versammlung der GUS organisiert. In diesem Jahr nehmen mehr als 1500 Menschen aus 126 Ländern am Forum teil. Das Thema der Veranstaltung lautet "Frauen für Vertrauensbildung und globale Zusammenarbeit".

Die thematische Sitzung fand am 19. September 2024 im Taurischen Palast in St. Petersburg statt. Elisabeth Heresh, die speziell aus Österreich für die Teilnahme am Forum dank der Mitwirkung vom österreichisch-russischen zivilgesellschaftlichen Forum "Sotschi-Dialog" angereist war, hielt den Vortrag "Wirksamkeit der Unterstützung junger Wissenschaftlerinnen - Praxis und Erfahrung in Österreich". In ihrer Rede auf Russisch betonte Elizabeth, dass Russland für eine große Anzahl weiblicher wissenschaftlicher Talente bekannt ist. Heresh sprach über berühmte österreichische Wissenschaftlerinnen aus der Vergangenheit, darunter Elisabeth Meitner, Physikerin und Radiochemikerin, und Hedi Lamarr, Schauspielerin und Erfinderin eines Systems, mit dem Torpedos ferngesteuert werden können. Elisabeth Heresch erzählte auch über die Maßnahmen, die jetzt in Österreich zur Unterstützung von Frauen in der Wissenschaft gelten.

Die Sitzung wurde von der Vorsitzenden des Ausschusses des Föderationsrats für Wissenschaft, Bildung und Kultur, Lilija Gumerowa, durchgeführt. Sie machte auf das Motto der Sitzung aufmerksam: "Die Welt braucht Wissenschaft, und die Wissenschaft braucht Frauen". "Gemeinsam können wir Vorschläge und Initiativen zur Entwicklung und Stärkung der internationalen akademischen und pädagogischen Zusammenarbeit und zur weiteren Annäherung der Frauen in Eurasien entwickeln", schloss die Parlamentarierin.

Im Anschluss an die Ergebnisse verabschiedeten die Teilnehmenden ein Kommuniqué, das sich auf die Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit wissenschaftlicher Frauen, die Bedeutung wissenschaftlicher Betreuung und die Popularisierung der Wissenschaft bei Kindern und Jugendlichen konzentriert.

Am letzten Tag des vierten Eurasischen Frauenforums fand am 20. September die thematische Sitzung "Kulturcode: Entwicklung des Unternehmertums von Frauen" statt. Teilnehmende aus verschiedenen Ländern diskutierten über die geschäftlichen und sozialen Initiativen von Frauen, die sich der Unterstützung und Popularisierung von Traditionen und Volkskunst widmen. Elizabeth Heresh schloss sich auch der Sitzung an, in der sie die nationale österreichische Tracht zeigte und über Projekte sprach, die österreichische kulturelle Motive zur Inspiration verwenden. In ihrer Rede betonte Elisabeth, dass das Tragen von Trachten in Österreich nicht nur bei Volksfesten, sondern auch bei offiziellen Anlässen angemessen ist, was in der höchsten Gesellschaft sogar als modisch gilt, wie zum Beispiel während der Salzburger Festspiele.