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Vorlesung „Die Rolle des Images und der Etikette in den internationalen Beziehungen» an der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU)

Vorlesung „Die Rolle des Images und der Etikette in den internationalen Beziehungen» an der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU)

Die Vorlesung „Die Rolle des Images und der Etikette in den internationalen Beziehungen“ fand am 6. Oktober an der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU) mit Unterstützung des österreichisch-russischen zivilgesellschaftlichen Forums „Sotschi-Dialog“ statt. Als Rednerin tritt Walentina Hlistun auf, eine Expertin für säkulare Geschäftsetikette.

Während des Vortrags konnten die Zuhörenden über verschiedene Aspekte der Imagelogie erfahren, wie z. B. die Kinesik oder Körperetikette, die Sprachkultur, die säkulare und geschäftliche Etikette, die Feinheiten des diplomatischen Protokolls und die Bildung einer Business-Kleiderordnung.

Der Vortrag begann mit der Erörterung eines der wichtigsten Themen – der Bedeutung des persönlichen Images und der professionellen Etikette in den internationalen Beziehungen. Die Rednerin betonte, dass das Image nicht nur Aussehen ist, sondern auch das wichtigste Werkzeug für die Herstellung von vertrauensvollen und effektiven Verbindungen. Diese Gedanken wurden zu einer Art Ausgangspunkt für weitere Diskussionen, und das Publikum wurde sofort lebendig, stellte Fragen und überlegte, wie man das gewonnene Wissen in eigene zukünftige berufliche Tätigkeit einbezieht.
Besonderes Augenmerk wurde auf das Thema der Unterschiede zwischen bürgerlicher und geschäftlicher Etikette gelegt. Die Sprecherin gab Beispiele dafür, wie wichtig es ist, diese Kategorien zu unterscheiden, da jede Aktion in einem Geschäftsumfeld frei ist, tiefere Signale zu vermitteln.

„Etikette geht über einfache Manieren hinaus; Es geht darum, die kulturellen Rahmenbedingungen zu respektieren und zu verstehen, die die Interaktion regeln“, stellte die Rednerin fest. Dieser Gedanke wurde von den Studierenden aufgegriffen, und einer von ihnen stellte eine Frage zu den Feinheiten der interkulturellen Kommunikation bei internationalen Treffen.

Während der Vorlesung wurden auch die unterschiedlichen Vorgehensweisen bei der Selbstdarstellung in der internationalen Praxis erörtert. Insbesondere wurde festgestellt, dass es in Europa üblich ist, zuerst den Namen und den Titel zu nennen, gefolgt von der Firma, während in den östlichen Ländern zuerst die Organisation und dann der Beamte genannt wird. Den Teilnehmenden wurde erklärt, dass solche Details einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis von Geschäftsverhandlungen haben können.
Darüber hinaus ging der Vortrag auf die Bedeutung der Kleiderordnung im Geschäftsleben ein, die in der Vergangenheit oft unterschätzt wurde, obwohl sie eine wichtige Rolle bei der Schaffung eines erfolgreichen Images spielt. Es wurden die Nuancen der Imagebildung erörtert - von der richtigen Länge der Krawatte bis hin zu den Besonderheiten beim Tragen von Accessoires. Der Schlüsselgedanke der Bedeutung von Details und deren Einfluss auf das Selbstvertrauen in jeder Situation wurde hervorgehoben, was besonders für effektive Verhandlungen im internationalen Kontext von Bedeutung ist.

Die Vorlesung endete auf einem hohen emotionalen Niveau. Die Studierenden stellten aktiv Fragen und teilten ihre Eindrücke mit. Der Vortrag war nicht nur informativ - er wurde zu einem lebendigen Dialog, bei dem jeder etwas Neues entdeckte.