Zusammenfassung
- Startdatum: 23.04.2021
- Enddatum: 23.04.2021
- RU: Круглый стол по культуре «Сила искусства – в частности во времена кризиса»
- Status: Abgeschlossen
Am 23. April fand ein virtueller runder Tisch im Kulturbereich zum Thema „Die Kraft der Kunst – auch und gerade in Zeiten der Krise“ statt. Die Veranstaltung wurde von der Präsidentin der Salzburger Festspiele, Helga Rabl-Stadler, moderiert. In ihrer Rede skizzierte sie eines der Hauptziele des runden Tisches und des Forums insgesamt. «Wir müssen den Sotschi-Dialog nutzen, um die dringenden kulturellen Fragen zu stellen, die für beide Länder von zentraler Bedeutung sind. Unser Ziel sollte es sein, die besten Persönlichkeiten, die besten Köpfe Österreichs und Russlands für die Lösung konkreter Aufgaben zu vereinen», hob Frau Rabl-Stadler hervor.
Weitere Grußworte sprachen Andrej Fursenko, Berater des Präsidenten der Russischen Föderation, Ko-Vorsitzender des Sotschi-Dialogs auf der russischen Seite; Christoph Leitl, Ehrenpräsident der Wirtschaftskammer Österreich, Ko-Vorsitzender des Forums auf der österreichischen Seite; Margot Klestil-Löffler, Sonderbeauftragte des Bundesministeriums der Republik Österreich für Europäische und Internationale Angelegenheiten; und Dmitrij Lubinskij, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Russischen Föderation in der Republik Österreich.
Die Diskussion verlief produktiv, die Teilnehmer des runden Tisches tauschten Meinungen zum Thema der Veranstaltung aus. Im Zuge des runden Tisches wurden die Probleme im Bereich Kulturkooperation besprochen. In den Reden der Referenten und Referentinnen wurde die Bedeutung der gemischten Kultur unterstrichen, auch im Kontext des Sotschi-Dialogs. Darüber hinaus wurde die Notwendigkeit der Unterstützung von Kulturschaffenden für die kulturelle Zusammenarbeit der beiden Länder betont. Die Referenten und Referentinnen gingen auf die Vertiefung der gemeinsamen Anstrengungen auf dem Gebiet der Kulturkooperation in Detail ein.
Die Kulturkooperation wurde in letzter Zeit aufgrund der ungünstigen epidemiologischen Situation etwas eingeschränkt, aber dies hat die Durchführung von Online-Veranstaltungen und die Erweiterung von kulturellen Verbindungen nicht verhindert.
„Die Zusammenarbeit im Bereich Kultur ist heute besonders wichtig, wenn die Welt angesichts der Pandemie vor einer globalen Herausforderung steht. Ich freue mich sehr, dass wir allmählich zum Format der persönlichen Kommunikation zurückkehren. So wurde am 13. April 2021 im Rahmen des 8. Moskauer Juristischen Forums im Hybrid-Format die Konferenz des Sotschi-Dialogs zum Thema „Schutz von Kulturgütern: österreichisch-russischer Kooperationsraum“ an der Moskauer Staatlichen Juristischen O. E. Kutafin Universität abgehalten. Solche Themen wie Schutz des geistigen Eigentums, Rechte des geistigen Eigentums, Zugang zu Kulturgütern, gesetzliche Regelung, Projekte im Kulturbereich wurden im Zuge des runden Tisches behandelt. In Zeiten der Pandemie wurden die Fragen der Stärkung der kulturellen Verbindungen und der Entstehung gemeinsamer Projekte besonders relevant. Diese Konferenz eröffnete eine Reihe von Veranstaltungen, die der Erfahrung und Zusammenarbeit Österreichs und Russlands im Bereich Erhaltung und Überlieferung von Objekten des kulturellen Erbes gewidmet sind», — betonte Andrej Fursenko.
In seiner Rede hob Dmitrij Aksenow hervor, die Entwicklung von Zusammenarbeit sei bei konkreten Projekten notwendig, bei denen Vertreter der Zivilgesellschaft Österreichs und Russlands in der Lage sind, bestehende Fragen sachlich zu diskutieren. Solche Initiativen sorgen für gegenseitiges Verständnis, gegenseitige Zielsetzung und das Streben nach gemeinsamen Ergebnissen. Eines dieser Projekte ist laut Dmitrij Aksenow die Messe für zeitgenössische Kunst Viennacontemporary, deren nächste Präsentation Anfang Juni im Rahmen des Sankt-Petersburger Wirtschaftsforums stattfinden wird.