Das erste Panel „Trialog der Dialoge“ widmete sich den Mechanismen des bilateralen Zusammenwirkens Russlands mit dem Westen im Rahmen des russisch-deutschen Petersburger Dialogs, russisch-französischen Dialogue de Trianon und des russisch-österreichischen Sotschi-Dialogs.
Zusammenfassung
- Startdatum: 08.06.2019
- Enddatum: 20.04.2020
- RU: «Триалог диалогов» на ПМЭФ-2019
- EN: "Trilogue of dialogues" at SPIEF 2019
- Status: Abgeschlossen
Das erste Panel „Trialog der Dialoge“ widmete sich den Mechanismen des bilateralen Zusammenwirkens Russlands mit dem Westen im Rahmen des russisch-deutschen Petersburger Dialogs, russisch-französischen Dialogue de Trianon und des russisch-österreichischen Sotschi-Dialogs.
Über die Arbeit der Foren berichteten die Ko-Vorsitzenden: Vorsitzender des Aufsichtsrates von Gazprom Wiktor Zubkow, Geschäftsführer des „Petersburger Dialogs“ Martin Hoffmann, Rektor des Moskauer Instituts für int. Beziehungen Anatolij Torkunow, Botschafter Frankreichs Pierre Morel, Berater des Präsidenten Russlands Andrej Fursenko, Ehrenpräsident der WKÖ Christoph Leitl. Moderiert wurde das Treffen durch Jekaterina Trofimowa (Deloitte GUS).
Wiktor Zubkow betonte, dass der russisch-deutsche „Petersburger Dialog“ auch in den schwierigen Zeiten seine Arbeit nie aufhörte. Der Dialog erweckt wahres Interesse in der Öffentlichkeit beider Länder. Am 18. Juli versammeln sich alle Arbeitsgruppen des Forums – etwa 150 Personen von jeder Seite. „Alleine die Form des Dialogs trägt zum informellen zwischenmenschlichen Zusammenwirken bei“, unterstrich Martin Hoffmann.
Pierre Morel erinnerte den Anwesenden, dass der Dialogue de Trianon heute einen symbolischen Jahrestag feiert, genau vor einem Jahr fand im Rahmen des Wirtschaftsforums 2018 die konstituierende Sitzung im Beisein von Präsident Russlands Wladimir Putin und Präsident Frankreichs Emmanuel Macron statt.
Ko-Vorsitzender des Sotschi-Dialogs Andrej Fursenko betonte, dass die humanitären Beziehungen zwischen den Ländern nicht nur gemeinsam mit der Entwicklung der wirtschaftlichen und politischen Tageordnung folgen, sie bestimmen weitgehend die bilateralen Beziehungen. „Heute mehr denn je ist der zwischenmenschliche Dialog wichtig. Dabei geht es um Bildung im breiten Sinne des Wortes, nicht um die Urkunden, sondern um einander besser verstehen lernen. Erinnern wir uns an die Fußball WM, das war eine tolle Plattform, wo die Leute gesehen haben, dass das was sie lesen, nicht immer der Realität entspricht“, so Andrej Fursenko.
Foto: Fotobank Roskongress