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Wissenschaft und Bildung
Round Table „Österreich – Russland.  Stationen der gemeinsamen Geschichte“

Round Table „Österreich – Russland. Stationen der gemeinsamen Geschichte“

Am Montag, 23. November 2020, fand der historische Round Table „Österreich – Russland. Stationen der gemeinsamen Geschichte“ statt.

Zusammenfassung

Daran nahmen folgende herausragende Persönlichkeiten teil: Direktor der Föderalen Archivagentur (Rosarchiv) Andrej Artizow, Ko-Vorsitzende der Österreichisch-Russischen Historikerkommission Stefan Karner und Alexander Tschubarjan sowie Vertreter des Instituts für Allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften und Forscher des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung.

Der Runde Tisch sollte nach der ursprünglichen Planung im März 2019 in Fuschl am See erfolgen, doch aufgrund der Covid-19-Pandemie wurden Anpassungen in den Plan aufgenommen. Trotzdem ist es uns gelungen, eine spannende Diskussion über die gemeinsame Geschichte beider Staaten durchzuführen.

Die Veranstaltung begann mit herzlicher Begrüßungsrede von Christoph Leiltl, dem Ko-Vorsitzenden des Forums „Sotschi-Dialog“. Maria Matweewa, Direktor des „Sotschi-Dialogs“, las den Teilnehmern das Grußwort in Auftrag vom Berater des Präsidenten der Russischen Föderation und Ko-Vorsitzenden des Forums Andrej Fursenko.

„Es wurde ursprünglich geplant, dieses Treffen in Österreich in Form persönlicher Kommunikation zu halten, die viel komfortabler als virtuelles Format ist. Direkte Kommunikation war und bleibt die Hauptaufgabe des Forums. Die neuen Technologien haben uns jedoch die Kommunikationsmöglichkeiten bewahrt, die beide Seiten in vollem Umfang nutzen. Dies gilt für alle Bereiche, mit denen sich der „Sotschi-Dialog“ befasst: Wirtschaft (Webinare mit Vertretern der österreichischen Wirtschaft und der gesellschaftlichen Kreise), Sport (das ESport-Turnier „Dialog eCup 2020“ in der Disziplin FIFA2020), Kultur (der Online-Kurs über die österreichische Kultur „Vielfältige Kultur Österreichs: von den Anfängen bis zur Gegenwart“). Wissenschaft und Bildung nehmen heute allerdings einen besonderen Platz in unserem Dialog ein“, unterstrich Andrej Alexandrowitsch.

Botschafter der Russischen Föderation in Österreich Dmitrij Ljubinskij, hielt auch ein Grußwort.

Während der Diskussion wurden die unterschiedlichsten Aspekte des Zusammenwirkens unserer Länder besprochen, von den ersten Kontakten zwischen dem Russischen und dem Deutschen Reich bis hin zum Mitwirken von der UdSSR und Österreich in den Jahren 1989-1990.