Zusammenfassung
- Startdatum: 22.09.2021
- Enddatum: 22.09.2021
- RU: Презентация курса «История Австрии и проект российско-австрийских отношений», в рамках Заседания российско-австрийской комиссии историков
- EN: Presentation of the course "History of Austria and the project of Russian-Austrian relations"
- Status: Abgeschlossen
Einer der wichtigsten Punkte der Tagesordnung der Sitzung war die Präsentation des Online-Weiterbildungskurses „Geschichte Österreichs und Projekt österreichisch-russischer Beziehungen“ auf der Plattform Coursera.
Der Kurs ist ein gemeinsames Projekt russischer und österreichischer Historiker, das auf der Grundlage der wissenschaftlichen Ausgabe „Russland — Österreich: Meilensteine der gemeinsamen Geschichte“ vorbereitet wurde (verantwortliche Redakteure: Stefan Karner und Alexander Tschubarjan). Der Kurs zielt darauf ab, bei den Zuhörern eine systemische Vision der Geschichte Österreichs und Beziehungen Österreichs zu Russland von der Antike bis in die Gegenwart zu bilden.
Das Projekt wurde unter der Schirmherrschaft der Österreichisch-Russischen Historikerkommission verwirklicht, der Hauptorganisator ist die Russische Staatliche Geisteswissenschaftliche Universität, der Projektpartner ist das Moskauer Staatliche Institut für internationale Beziehungen des Außenministeriums der Russischen Föderation. Das Projekt wurde mit Unterstützung des österreichisch-russischen zivilgesellschaftlichen Forums „Sotschi-Dialog“ umgesetzt.
Die Geschichte der österreichisch-russischen Beziehungen weckt Interesse bei der jungen Generation. Dies sagte der Ko-Vorsitzende des österreichisch-russischen zivilgesellschaftlichen Forums „Sotschi-Dialog“ Andrej Fursenko. Er unterstich den großen Beitrag zum Studieren und Unterrichten der russischen Geschichte, den Alexander Tschubarjan, Ko-Vorsitzender der Österreichisch-Russischen Historikerkommission, Akademiker der Russischen Akademie der Wissenschaften, wissenschaftlicher Leiter des Instituts für allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften, leistet.
Alexander Tschubarjan seinerseits sagte, dass, wenn sich die Tätigkeit der Kommission früher auf Wissenschaft konzentrierte, der neue Kurs Bildungsziele verfolgt. So betonte er, dass Bildungsprogramme „voller neuester Errungenschaften der Wissenschaft sein müssen“.
„Der Appell an Bildung ermöglicht es, eine neue Zielgruppe zu erreichen — die Jugend“,
sagte Alexander Tschubarjan.
Zurzeit stehen den Benutzern der Weiterbildungsplattform Materialien zur Geschichte Österreichs von der Antike bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts und der österreichisch-russischen Beziehungen in diesem Zeitraum zur Verfügung.
Die nächste Etappe in der Entwicklung des Kurses wird die Vorbereitung und Aufnahme von Vorträgen über die Ereignisse des 20. Jahrhunderts sein, an denen österreichische Wissenschaftler teilnehmen werden. Die erste Vizerektorin der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität Olga Pawlenko hat darüber erzählt. Dabei betonte sie, dass die Organisatoren des Kurses aus beiden Ländern in einem engen Dialog sind und hohe Aufmerksamkeit den im Rahmen des Kurses präsentierten Informationen schenken.
An der Sitzung nahmen auch folgende Personen teil: Ko-Vorsitzender der Österreichisch-Russischen Historikerkommission Stefan Karner, Vertreter der Botschaft der Republik Österreich in der Russischen Föderation, Gesandter Robert Gerschner, stellvertretende Direktorin des Instituts für Slawistik der Russischen Akademie der Wissenschaften Olga Hawanowa.
Nach der Präsentation fand das wissenschaftliche Kolloquium „Der Mensch im Krieg: Zum 80. Jahrestag des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges“ statt. Seine Thematik beinhaltete die Analyse von Archivalien, die die Wahrnehmung des Krieges von bestimmten Menschen auf beiden Seiten der Front darstellen, einschließlich von den Menschen im Hinterland und in Gefangenschaft. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Schicksalen von Vertretenden einzelner Völker und ethnischer Gruppen geschenkt.
Die Organisatoren der Sitzung auf dem Gelände des Hauses der Russischen historischen Gesellschaft waren das österreichisch-russische zivilgesellschaftliche Forum „Sotschi-Dialog", das Institut für allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften und das Ludwig-Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung (Graz).