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Wissenschaft und Bildung
Dialoge über Genomik: Best Practices der Laboratorien der Russischen Föderation und Europas

Dialoge über Genomik: Best Practices der Laboratorien der Russischen Föderation und Europas

Zusammenfassung

2021 wurde in Russland zum Jahr der Wissenschaft und Technologie erklärt. Das österreichisch-russische zivilgesellschaftliche Forum „Sotschi Dialog“ legt großen Wert auf die internationale Zusammenarbeit im Bereich Wissenschaft und Bildung.

Am 7. - 10. Juli 2021 fand in Sotschi im Park der Wissenschaft und der Kunst „Sirius“ die dreitägige internationale Konferenz „Dialoge über Genomik: Best Practices von Laboratorien der Russischen Föderation und Europas“ mit der Teilnahme von wissenschaftlichen Teams aus Russland, Österreich, Deutschland und Frankreich statt. Die Konferenz wurde im Rahmen des Jahres der Wissenschaft und Technologie abgehalten.

Das internationale Seminar bot die Möglichkeit einer erweiterten informellen Kommunikation zwischen den besten russischen und europäischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit dem Ziel, gemeinsame Projekte zu schaffen und zu entwickeln, einen eingehenden Erfahrungsaustausch über fortschrittliche organisatorische und wissenschaftliche Praktiken auf dem Gebiet der genomischen Technologien und Forschung zu fördern und biowissenschaftliche Forschung in der Russischen Föderation zu stimulieren.

Leiterinnen und Leiter, Vertreterinnen und Vertreter neuer Laboratorien, leitende Postgraduierte sowie alle, die an der Schaffung und Entwicklung von Forschungsteams und der Organisation von Forschung auf internationaler Ebene auf dem Gebiet Genetik und Genomik interessiert sind, nahmen an der Konferenz teil.

Die Veranstaltung fand in Form von Vorlesungen und Workshops von führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Russland und den EU-Ländern statt. Unter den Referentinnen und Referenten waren russische und ausländische Leiterinnen und Leiter der besten bilateralen Projekte, die im Rahmen von Zuschüssen von der Russischen Akademie der Wissenschaften für gemeinsame Forschungen mit europäischen Partnern finanziert wurden; Vertreterinnen und Vertreter führender Laboratorien der Russischen Föderation und Europas, die sich durch ein hohes internationales Ansehen und anerkannte Forschungsergebnisse auszeichnen. Die Referentinnen und Referenten behandelten nicht nur die wissenschaftliche, sondern auch die organisatorische Komponente der Arbeit der Laboratorien und der durchgeführten Forschungen.

Während des Forums erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz viel über die Forschungsprojekte der technologischen Universität „Sirius“. An der Universität gibt es keine Fakultäten und Abteilungen, und deren Grundlage bilden die wissenschaftlichen Zentren, die für die Entwicklung der vorrangigen Richtungen für Russland zuständig sind: Genetik und Lebenswissenschaften, kognitive Wissenschaften, Informationstechnologie und künstliche Intelligenz, Mathematik, Urbanistik. Bis zum Ende des Jahres wird das Wissenschaftliche Zentrum für Genetik und Lebenswissenschaften der Universität „Sirius“ fertiggestellt, das zum größten Laborkomplex Russlands, der mit moderner Ausrüstung ausgestattet ist und Forschungen auf Weltniveau durchführt, werden soll.

Darüber hinaus hielten russische Wissenschaftler auch Vorträge und Workshops in Form persönlicher Kommunikation für Schülerinnen und Schüler, die an der Sommerphase des Allrussischen Wettbewerbs für wissenschaftliche und technologische Projekte „Big Challenges“ teilnahmen.

Weitere Sitzungen fanden am Rande der Konferenz auch statt:

  • Podiumsdiskussion „Gegenwart und Zukunft der Programme der genetischen Forschung in Russland und Europa“ mit Vertreterinnen und Vertretern der wissenschaftlichen Gemeinschaft Russlands und der Länder Europas.
  • Runder Tisch „Neue Laboratorien als Mechanismen der Führungsforschung“ unter Teilnahme von Vertreterinnen und Vertretern des Projekts des Ministeriums für Wissenschaft und Hochschulbildung der Russischen Föderation.
  • Diskussionssitzung über Bioethik mit Unterstützung der Staatlichen Haushaltseinrichtung „Nationales medizinisches Forschungszentrum für Endokrinologie MZ RF“ des Gesundheitsministeriums der Russischen Föderation.
  • Runder Tisch „Wissenschaftliche Kommunikation: Förderung der Wissenschaft im Medienraum“.

Die Veranstaltung wurde vom österreichisch-russischen zivilgesellschaftlichen Forum „Sotschi-Dialog“ mit Unterstützung des französisch-russischen zivilgesellschaftlichen Forums „Trianon-Dialog“ und des deutsch-russischen zivilgesellschaftlichen Forums „Petersburger Dialog“ organisiert. Informationsunterstützung wurde vom Ministerium für Wissenschaft und Hochschulbildung der Russischen Föderation und der Russischen Wissenschaftsstiftung (RSF) geleistet. Die Partner in der Organisation waren die Kasaner Föderale Universität KFU (Russland), die Staatliche Haushaltseinrichtung „Nationales medizinisches Forschungszentrum für Endokrinologie MZ RF“ des Gesundheitsministeriums der Russischen Föderation (Russland), die Medizinische Universität Wien (Österreich) und die wissenschaftlich-technologische Universität „Sirius“ (Russland).

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